ECKERNFÖRDER ZEITUNG

Wunschliste für die neue Regionalschule

8. Dezember 2007  

Es muss etwas getan werden - dessen waren sich alle einig. Bei einer Begehung der Realschule Altenholz am Donnerstag wies Konrektorin Anica Gehrmann die Mitglieder des Sozialausschusses auf einige Mängel inner- und außerhalb der Schule hin.

 

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Sahen sich gemeinsam die Altenholzer Realschule an: Hans-Werner Suhr von der Altenholzer Wählergemeinschaft, Anica Gehrmann, kommissarische Konrektorin, Bürgermeister Horst Striebich und Sozialausschussvorsitzende Dr. Heide König (v.l.). (Smit)

 

 

 

Altenholz - Die Gemeinde Altenholz hat sich zu der Schulform der Regionalschule entschlossen, die Genehmigung des Schulrats liegt vor und am 1. August 2008 soll es los gehen. "Als erste Regionalschule im Kreis Rendsburg-Eckernförde ist Altenholz in einer Vorreiterstellung. Deshalb wollen wir den Eltern diese Schule auch gut präsentieren", erklärte Dr. Heide König, die Ausschussvorsitzende.

Auch Gehrmann, die seit 1977 an der Schule unterrichtet, meinte: "Es bestehen viele Vorbehalte gegen die neue Schulform. Wir wollen zeigen, dass wir keine "Restschule" sind und haben an dem Informationsabend die Chance uns gut zu positionieren". Aber die Wunschliste der Schule ist lang: Nachdem die naturwissenschaftlichen Räume komplett renoviert und neu ausgestattet wurden, besteht nun der Wunsch nach einer optischen Verschönerung in einzelnen Fluren und Unterrichtsräumen durch einen neuen Anstrich. In einigen Bereichen werden jedoch Neuanschaffungen und Grundsanierungen unumgänglich sein.

In der anschließenden Sitzung des Sozialausschusses einigte man sich nach hitzigen Diskussionen auf die ersten Schritte. Bis zum Informationsabend sollen die Wände der Gänge und Räume einen neuen Anstrich erhalten, ein transportabler Beamer und eine Leinwand für die Pausenhalle, in der alle größeren Veranstaltungen der Schule stattfinden, angeschafft werden. Auch der Grundsanierung der sanitären Anlagen soll in Absprache mit der Verwaltung zugestimmt werden.

Der Wunsch der Konrektorin nach einem neuen Konzept für die Beleuchtung, kann kurzfristig nicht nachgekommen werden. Bürgermeister Horst Striebich teilte mit: "Die Beleuchtungssituation der Schule beschäftigt uns seit Jahren. Es ist nicht damit getan, einfach ein paar neue Leuchten anzubringen, da steht abschnittsweise eine komplette Beleuchtungssanierung an". Vorerst werden die vorhandenen Lampen überprüft, um kurzfristig etwas mehr Helligkeit in die Gänge zu bringen. Die Notwendigkeit der Sanierung in vielen weiteren Bereich werde von allen erkannt, die Ausführung müsse allerdings über einen Stufenplan erfolgen, so König.

Weitere Themen der Sitzung: Eine Begehung der Grundschule in Stift mit einem anschließenden Gespräch über künftige Renovierungsarbeiten wird gleich nach den Weihnachtsferien erfolgen.

Bis vor kurzem war noch nicht klar, ob die Einrichtung einer Krippengruppe in der DRK Kindertagesstätte für unter dreijährige Kinder realisierbar sein würde. Auf der Sitzung wurde die Erweiterung der Betreuungszeit von sechs auf sieben Stunden täglich und die Herabsetzung des Aufnahmealters von zwei auf ein Jahr beschlossen. Unter diesem Aspekt können nun acht Altenholzer Kinder in die Krippengruppe aufgenommen werden.

Im Projekt "Generationenfreundliche Gemeinden in Schleswig-Holstein" kommt es nun doch nicht zu einem gemeinsamen Lotsendienst für ältere Menschen und Familien mit der Gemeinde Flintbek. Nach der Bezuschussung durch den Kreis verbleiben für die Gemeinde Altenholz für eine drittel Stelle Kosten in Höhe von 6500 Euro. "Das ist eine Größenordnung mit der man leben kann", stimmte König der Pflegevermittlungsstelle zum 1. Januar 2008 zu.