Info-Brief des Schulleiters vom 10. Februar 2015

 

Sehr geehrte Eltern,

 

zunächst einmal der Überblick über die Termine im zweiten Halbjahr 14-15:

 

Do, 26. Feb.    VERA 8 Mathematik

Mo, 2. März    VERA 8 Deutsch

Mi, 4. März     Methodentag 9

Do, 5. März    Methodentag 6 und 8            parallel dazu: Noerfahrt (WPU 7)

Fr, 6. März      Methodentag 5 und 7

 

Do, 12. März  Schuldisco, organisiert durch die Schülervertretung

 

25.-27. März   Jahrgang 5 am Scheersberg

 

1. bis 19. April: Osterferien

Mo, 20. April  Schulentwicklungstag, d.h. die Osterferien verlängern sich für die Schüler um einen Tag

 

14. bis 17. Mai: freie Tage um Christi Himmelfahrt

 

18. bis 22. Mai: Woche der schriftlichen Abschlussprüfungen

 

23. bis 27. Mai: verlängertes Pfingstwochenende durch zwei bewegliche Ferientage

 

Di, 2. Juni       Schulkonferenz

 

8. bis 12. Juni: Nachschreibtermine der schriftlichen Abschlussprüfungen

 

15. bis 19. Juni: Woche der englischen sprachpraktischen Abschlussprüfungen*

 

Do, 2. Juli       mündliche Abschlussprüfungen, damit letzter Unterrichtstag für die Abschlussschüler

                        (kein Unterricht für alle anderen Schüler)

 

Mo, 6., Di, 7. Juli  Zeugniskonferenzen

Fr, 10. Juli       Entlassungsfeier

 

Di, 14. Juli      Bundesjugendspiele

Fr, 17. Juli       letzter Schultag mit Zeugnissen in der 4. Stunde

 

*Während der sprachpraktischen Prüfungen ist mit zusätzlichem Unterrichtsausfall zu rechnen, wie es z.B. während der Präsentationen der Projektprüfungen im Dezember der Fall war. Grund: laut Verordnung prüfen wir in Zweiergruppen, d.h. zwei Lehrkräfte prüfen zwei Schüler. Dies geschieht in zwei parallelen Gruppen, sodass vier Lehrkräfte über diesen Zeitraum den anderen Klassen nicht zur Verfügung stehen. Bei den Projektprüfungen geschah dies in Dreiergruppen (drei Lehrkräfte prüfen drei Schüler). Ich bin froh, dass wir dieses Prozedere in den vergangenen Jahren immer ohne zusätzliche freie Tage für die anderen Klassen haben durchführen können.

 

Zum Thema „Abschluss“ weise ich auf folgende neue schulrechtliche Regularien hin:

 

-         Der Abschluss am Ende der neunten Klasse heißt nun Erster allgemeinbildender Schulabschluss ESA

-         Der Abschluss am Ende der zehnten Klasse heißt nun Mittlerer Schulabschluss MSA

-         Die Aufstiegsmodalitäten haben sich geändert. Wer z.B. mit dem MSA in eine Oberstufe wechseln möchte, darf sich maximal eine 4 (ausreichend) leisten. Für solche Wechsler haben wir eine Kooperationsvereinbarung mit dem Gymnasium Altenholz geschlossen, welche bereits in diesem Jahr gilt.

 

Als Rückmeldung für die neue Notenvergabe in Klasse 5 und 6 (aufwachsende Gemeinschaftsschule) darf ich Ihnen mitteilen, dass dieses Verfahren nach der Übertragungsskala immer mehr Routine erfährt – sowohl bei den Schülern wie auch bei den Lehrkräften. Während der Zeugniskonferenzen haben wir erlebt, dass auch das eine oder andere Mal eine H-Note (auf höherem, sprich gymnasialen) Niveau vergeben werden konnte. Die Schulkonferenz hat in ihrer Sitzung im November diesbezüglich eine Beibehaltung von Noten beschlossen.

 

Bei der Dankesfeier im Oktober setzten sich die Klassen 5 bis 7 mit dem Thema Flüchtlinge in aller Welt auseinander

 

Wenn wir in den Nachrichten derzeit auf der internationalen Ebene vom Flüchtlingselend in Syrien oder anderswo hören, erscheint dieses weit weg, jedoch erleben wir es in der Schule täglich hautnah. Wir haben derzeit ca. 15 Kinder in verschiedenen Klassen aus solchen Staaten, die z.T. gar kein oder nur kaum Deutsch sprechen. Diese Kinder im Unterricht „so nebenbei“ zu fördern ist nicht einfach, wir versuchen es jedoch trotzdem täglich. Dazu gilt mein Dank den Lehrkräften, die in diesem Bereich nicht jammern, sondern die Herausforderungen tatkräftig anpacken, denn sie wissen um die Problematik. Mein Dank gilt aber auch Ihren tollen Kindern, die sich um unsere Gäste herzlich kümmern. Sie erklären, teilen, wenden sich zu und kümmern sich. Großartig!

Nur nebenbei geschieht der Sprach-Unterricht nicht ausschließlich. Seit Februar haben wir fünfzehn Unterrichtsstunden zur Verfügung, sodass wir diesen Kindern in unterschiedlichen Gruppen täglich drei Stunden der deutschen Sprache erteilen können. Koordiniert wird dieses Verfahren hauptsächlich von der Lehrerin Frau Wommelsdorf, die sich in diesem Feld zusammen mit Frau Rathey und Frau Alexander kräftig fortbildet.

Ich wünsche uns allen in diesem Sinne weiterhin ein mitmenschliches Miteinander und allen Kindern einen guten Schulbesuch an unserer Gemeinschaftsschule Altenholz.

 

                                                                                              gez. Th. Haß

                                                                                              Schulleiter