Regionalschüler entwickelten preiswürdiges Modell für den Pausenhof

 

Mehr Grün, mehr Blumen und ein Platz zum „Chillen

Christian Hiersemenzel | kn | 03.04.2009   17:24 Uhr

 

 





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Bäume, Blumen, Fußballtore und Bänke: Sebastian Röh, Jennifer Pries und Tim Schwarzenberg (von links) zeigen, wie ihr Pausenhof umgestaltet werden kann.                                                                                                   Foto: Hiersemenzel Bäume, Blumen, Fußballtore und Bänke: Sebastian Röh, Jennifer Pries und Tim Schwarzenberg (von links) zeigen, wie ihr Pausenhof um... mehr
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Altenholz - 95 Prozent aller Altenholzer Regionalschüler sind mit ihrem Pausenhof unzufrieden. Zu diesem Ergebnis sind drei Zehntklässler bei einer Umfrage gekommen, an der sich Ende vergangenen Jahres alle Jahrgangsstufen beteiligten. Jennifer Pries (17), Tim Schwarzenberg (16) und Sebastian Röh (17) funkten daraufhin an den Verband für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau SOS und reichten zugleich ihre Verbesserungsvorschläge ein. Gestern Morgen konnten sie für diese Projektarbeit die ersten Früchte ernten: Bei einem Landesentscheid belegten sie nach der Realschule in Kropp sowie der Geschwister-Prenski-Schule in Lübeck den dritten Platz.


Das negative Ergebnis der Umfrage habe ihn persönlich nicht überrascht, sagte Sebastian. Die drei Schüler ließen ihren Blick schweifen: Holzpfosten sind hinter einer Sitzbank herausgebrochen, Müllcontainer stehen ganz in der Nähe der Tischtennisplatten, kleine Abfallkörbe dagegen gibt es kaum, und der Hof ist insgesamt in die Jahre gekommen. So viel ist klar: Alle Schüler wünschen sich hier mehr Bäume und bunte Blumen. Die Kleinen wollen eine erweiterte Spielzone, besonders aber zwei Fußballtore, nicht nur bloße Wände. Und die Größeren sehnen sich nach unverwüstlichen Metallbänken und Zonen, in denen sie „chillen“ können.

 

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Die Regionalschule erhält jetzt einen Pflanzengutschein über 300 Euro, und Rektor Thomas Haß kündigte gestern bereits an, die Ideen nach der geplanten Schulerweiterung zu berücksichtigen. Dann allerdings werden die drei Ausgezeichneten längst nicht mehr hier sein: Jennifer beginnt in diesem Sommer eine Banklehre, Tim will Industrie- und Anlagenmechaniker werden, und Sebastian sucht noch eine Ausbildungsstelle zum Systemkaufmann.

zel