Dataport räumt Regionalschülern künftig mehr Verantwortung ein

 

Dataport-Personalleiterin Ursula Kern und Rektor Thomas Haß unterzeichneten einen Kooperations-vertrag.

Foto Hiersemenzel

Altenholz. Die Regionalschule Altenholz und die Firma Dataport  haben gestern eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Geplant sind Berufspraktika, ein Erfahrungsaustausch mit den Auszubildenden und Informationsveranstaltungen, um den Betrieb mit seinen Ausbildungsberufen vorzustellen.

 

Laut Vertragstext „soll die Schule in ihrer pädagogischen Arbeit durch stärkere Realitätsbezüge unterstützt, die ökonomische Bildung (…) vertieft sowie die Berufs-vorbereitung für die Schüler intensiviert werden“. Der Zusammenschluss steht im Rahmen der landesweiten Aktion Landespartnerschaft Schule und Wirtschaft“, die von den Industrie- und Handelskammern besonders gefördert wird. Ziel ist es, die Ausbildungsreife von Jugendlichen zu verbessern und mit einer praxisnahen Berufsorientierung den Übergang von Schule zu Beruf oder Studium zu erleichtern.

 

„Wir finden es positiv, dass wir leichter Kontakt zu Lehrern knüpfen können“, sagte Dataport-Ausbildungsleiterin Stefanie Schiering. „Sie können uns auf Schüler hinweisen, die vielleicht nicht durch Noten, aber praktische Fähigkeiten glänzen könnten.“ Manches Zeugnis sei nicht aussagekräftig genug.

 

Im Rahmen einer Feierstunde mit Flötenmusik und einer Bilderausstellung kamen neben Schul- und Dataport- Vertretern sowie Bürgermeister Horst Striebich auch die beiden Schülerinnen Regina Gorodezki (14) und Gresa Krasniqi (15) zu Wort. „Wir finden es sehr toll, dass Sie sich für uns als Schüler interessieren“, sagten die beiden. Auch fühlten sie sich durchaus geehrt. „Wir spüren aber zugleich, dass auf uns alle Verantwortung für die spätere Gesellschaft zukommt.“

Zel

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Zum Bericht in der Eckernförder Zeitung