27.10.2012

 

 

Polizeiarbeit kann auch lustig sein: Sönke Ortmann lässt Neuntklässlerin Merle Weidemann schon mal probeweise den Körpervollschutz tragen.                                                                          Foto Reußner

                                                                                                                             

Vielleicht später zur Polizei?

Auf der Ausbildungsmesse stellten sich 26 Betriebe und Institutionen vor

 

Altenholz. Bankkauffrau, Bäckerin oder lieber zum Bund? Was sie später mal wer-den können, darüber konnten sich am Freitag Schüler auf der gemein-samen Ausbildungsmesse der Gemeinde und des TSV Altenholz in der  Regionalschule informieren. 26 Betriebe und Institutionen stellten sich den – mehr oder minder – interessierten Schülern vor allem aus den neunten und zehnten  Klassen vor.

 

Sehr beliebt bei den Schülern: der Stand der Polizei. Auch Merle Wei-demann, Schülerin an der Regionalschule, löcherte Hauptkommissar Sönke Ortmann mit Fragen zum Berufseinstieg in Blau. Sie interessierte sich dafür, welche körperlichen Voraussetzungen Bewerber für den Polizeidienst mitbringen müssen. Viele der Jugendlichen wollten außerdem  wissen,  inwie-weit  Polizeialltag denn

wirklich so ist wie im Fernsehen.

„Also noch einmal, auch für diejenigen, die nicht auf der Messe waren:

Ich kenn‘ keinen bei der Autobahnpolizei, bei dem in jeder Schicht jemand explodiert“, erklärte der Hauptkommissar. Alarm für Cobra 11 steht also auf der Realitätsskala ganz weit unten, Tatort oder Großstadtrevier dagegen  bilden das Berufsbild  schon eher ab.

 

 

Auch auf der Ausbil-dungsmesse vertreten:

Der Stand der Bundes-agentur für Arbeit. Hier wollte neben anderen Thomas Rösner die Schüler davon überzeugen, sich frühzeitig um ihre berufliche Zukunft zu kümmern und in Praktika erste Erfahrungen zu sammeln: „Wer kein Praktikum macht, hat heute oft das Nachsehen.“           

                                  frr